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Häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ)

 

Wie müssen Bewirtungsaufwendungen aufgeführt werden?

  • Aufzuführen sind alle bewirteten Personen einschließlich der Gastgeber.
  • Der Anlass der Bewirtung sollte so genau wie möglich angegeben werden, allgemeine Bezeichnungen wie z.B. „Arbeitsessen" reichen nicht aus.
  • Die Höhe der Bewirtungsaufwendungen sollte angemessen sein.
  • Achten Sie auch bei Bewirtungsbelegen auf eine korrekte Rechnungsstellung (siehe unten). 
     
  • Die Bewirtungsaufwendungen müssen mit Datum, sowie mit Unterschrift des Bewirtenden versehen sein.

Wie lange sollte man die Steuerunterlagen aufbewahren?

  • 10 Jahre lang sollten grundsätzlich alle Buchhaltungsunterlagen auch Belege, Kassenbücher und Bankauszüge sowie Jahresabschlüsse, Steuererklärungen und Steuerbescheide aufbewahrt werden.

 

Wie hoch sind die Verpflegungsmehraufwendungen im Inland?

  • Ab 8 bis 14 Std.: 6 € (Pauschbetrag je Kalendertag)
  • Ab 14 bis 24 Std.: 12 € (Pauschbetrag je Kalendertag)
  • Bei 24 Stunden: 24 € (Pauschbetrag je Kalendertag)

 

Was gibt es bei Geschenken zu beachten?

  • Bis maximal EUR 35,00 netto sind Geschenke pro Person (an Geschäftsleute) im Jahr steuerlich abzugsfähig.
  • Die beschenkten Personen sowie die Geschenke müssen gesondert aufgezeichnet werden, damit die Grenze von EUR 35,00 netto geprüft werden kann.
  • Geld- und Sachgeschenke an eigene Arbeitnehmer sind grundsätzlich abzugsfähig; unterliegen aber als geldwerter Vorteil der Lohnsteuer, wenn sie die Bruttogrenze von EUR 40,00 übersteigen.

 

Rechnungsanforderungen

 

Folgende Angaben müssen in Rechnungen über EUR 150,-- enthalten sein, damit ein Vorsteuerabzug vorgenommen werden kann:

  • Name und Anschrift des leistenden Unternehmers
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung
  • Steuernummer od. USt-IdNr. des leistenden Unternehmers
  • Rechnungsdatum
  • Zeitpunkt der Lieferung od. der sonstigen Leistung
  • Nettoentgelt für die Lieferung od. sonstige Leistung
  • Fortlaufende Rechnungsnummer
  • Anzuwendender Steuersatz
  • Der auf das Entgelt entfallende Steuerbetrag
  • Im Fall des § 14a UStG die jeweils dort bezeichneten Angaben, also z.B. Hinweis auf die Umkehr der Umsatzsteuerschuldnerschaft
  • Seit 01.08.2004: Hinweis auf zweijährige Aufbewahrungspflicht bei steuerpflichtigen Werklieferungen/Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück

Liegt eine Steuerbefreiung vor, ist in der Rechnung darauf hinzuweisen.
Bei Rechnungen bis EUR 150,-- sind folgende Angaben notwendig, um einen Vorsteuerabzug vorzunehmen:

  • Name und Anschrift des leistenden Unternehmers
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung
  • Rechnungsdatum
  • Entgelt und Steuerbetrag für die Lieferung/sonstige Leistung in einer Summe
  • Anzuwendender Steuersatz
  • Liegt eine Steuerbefreiung vor, ist in der Rechnung darauf hinzuweisen


(Diese Informationen wurden sehr sorgfältig überprüft, die Richtigkeit des Inhalts ist jedoch ohne Gewähr.)